175 Jahre Ferdinand Bilstein

Unsere Tradition heißt Veränderung

Die historischen Wurzeln der bilstein group reichen zurück bis ins Jahr 1844.

Damals setzte der Kaufmann Ferdinand Bilstein den Grundstein für ein Unternehmen, das heute weltumspannend agiert. Diese Entwicklung war nur möglich, weil sich die bilstein group immer wieder neu erfunden und neue Märkte erschlossen hat.

Erfahren Sie hier, wie aus einem kleinen Hammerwerk eine weltweit erfolgreiche Unternehmensgruppe wurde.

Wichtige Meilensteine der Unternehmensgeschichte

1844
bis 1880
ab 1880
ab 1897
1921
1923
ab 1936
ab 1939
ab 1946
ab 1951
1952
1954
ab 1973
ab 1983
1988
ab 1994
ab 2012
2017
2017

1844

Gründung des Unternehmens „Ferdinand Bilstein“.

 

bis 1880

Europaweiter Handel mit Manufakturwaren aus Stahl, Eisen und Messing. Die angegliederte Stahlschmiederei produziert vorrangig Werkzeuge und Gerätschaften der Eisenindustrie, darunter Bohrer, Feilen, Ketten und Scharniere.

 

ab 1880

Gründung der Firma „Ferdinand Bilstein junior“. Mit der Entscheidung zur Eigenproduktion erfolgt die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Der Ausbau der Fabrik geht mit der Anschaffung der ersten Dampfmaschine einher.

Die Kernkompetenz in dieser Zeit bildet die Fertigung gedrehter Muttern und Mutterschrauben.

ab 1897

Anschaffung erster Schraubenautomaten, durch die der Produktionsprozess erheblich beschleunigt wird.

1921

Mit dem Aufstreben der Automobilindustrie erfolgt die strategische Neuausrichtung hin zum Zuliefergeschäft. Als Referenzprodukt dient der patentierte „febi Federbolzen“, der auf der deutschen Automobilmesse in Berlin vorgestellt wird.

 

1923

Anmeldung der Wortmarke „Febi“ (heute „febi) beim Reichspatentamt.

 

ab 1936

Die Produktionsschwerpunkte verändern sich hin zu Automobilersatzteilen und Federbolzen. Zudem erfolgen die Entwicklung und der Vertrieb erster Reparatursätze für Achsschenkelbolzen.

 

ab 1939

Das Unternehmen wird aufgrund der Produktion hochwertiger Präzisionsteile als „kriegswichtig“ eingestuft. Die Fertigung muss nach Vorgaben der Nationalsozialisten umstrukturiert werden.

 

ab 1946

Nachdem die Alliierten bereits kurz nach Kriegsende die „Genehmigung zur Wiedereröffnung“ erteilt haben, beginnt langsam der Wiederaufbau der weitgehend zerstörten Produktion.

 

ab 1951

Neben der Produktion von Präzisionsteilen für Automobil und Motorrad erfolgt der Ausbau der Fertigungsbreite von Zulieferteilen für PKW- und LKW-Hersteller, u. a. Federbolzensätze, Achsbolzen und Radbolzen.

 

1952

Die Einrichtung einer eigenen Lehrwerkstatt erlaubt die gezielte Ausbildung benötigter Fachkräfte. Gerade die werden in Zeiten des Wirtschaftswunders zunehmend rar. Bis Ende der 1950er-Jahre hat sich die Marke febi als Erstausrüster etabliert.

 

1954

Gründung der „Süd-West-Autoteile GmbH“ in Dietzenbach und Einführung der Produktmarke „SWAG“. Diese wird im Jahr 2000 von der Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG übernommen.

 

ab 1973

Ständige Anreicherung des Sortiments um Handelswaren. Beginn der Internationalisierung: Mit „febi UK Ltd.“ wird in England 1990 die erste Auslandsniederlassung gegründet. Bis 2017 folgen 20 weitere.

 

ab 1983

Einstieg der „febi Präzisionstechnik“ in die CNC-Technologie. Durch den Einsatz moderner Steuerungstechnik können selbst Werkstücke mit komplexen Formen automatisch produziert werden. Zudem wird eine eigene Programmierabteilung eingerichtet und die computergestützte Qualitätssicherung eingeführt.

 

1988

Gründung der Firma „Automotive Distributors Ltd.“ in England. 1994 erfolgt die Einführung der Produktmarke „Blue Print“. Das Unternehmen wird 2011 von der Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG übernommen.

 

ab 1994

Die febi Präzisionstechnik ist Zulieferer für die Automobilindustrie und das eigene Ersatzteilsegment. Darüber hinaus werden Präzisionsteile für ausgewählte Industriekunden gefertigt. Stetige Erweiterung der Produktionskapazitäten und der Fertigungskompetenzen. Zu diesen zählen Drehen, Fräsen, Bohren, Härten, Schleifen und Montieren. Einführung des aktuellen febi Logos.

 

ab 2012

Einführung der Dachmarke „bilstein group“ als verbindendes Element der Produktmarken febi, SWAG und Blue Print.
 

2017

Aus febi Präzisionstechnik wird „bilstein group Engineering“. Mit Einführung der Bereichsmarke werden die Produktionstätigkeiten innerhalb der bilstein group gebündelt. Die neu errichtete Fertigungshalle mit einer Produktionsfläche von 10.000 m² wird eröffnet.
 

2017

Einführung des bilstein group partsfinders, zunächst mit den PKW-Sortimenten von febi, SWAG und Blue Print.
 

Verwurzelt in Ennepetal - weltweit vor Ort

Das Unternehmen in den 1950er-Jahren. Das Gebäude wurde 2018 abgerissen.

Heimat  – das ist für uns dort, wo wir groß geworden sind. Seit 1844 ist Ferdinand Bilstein in Ennepetal in Nordrhein-Westfalen beheimatet. Unser Stammsitz ist ein Zeichen unserer regionalen Verwurzelung, hier schlägt das Herz des Unternehmens.

Noch heute existiert das Stammhaus, mit dem die Geschichte von Ferdinand Bilstein vor 175 Jahren begonnen hat (allerdings ohne den damals existierenden Fabrikanbau).

Heute arbeiten am Standort Ennepetal über 1.100 Menschen.

Dennoch haben wir bereits vor Jahrzehnten die Internationalisierung  des Unternehmens vorangetrieben, um unseren Kunden ein Höchstmaß an Marktnähe und Services aus erster Hand zu bieten.

1990 wurde unsere erste Tochtergesellschaft in Großbritannien gegründet. Mittlerweile sind 20 weitere rund um den Globus hinzugekommen. Ob Ennepetal, Singapur oder Moskau: Ferdinand Bilstein ist weltweit vor Ort.

Führung in 7. Generation – mit doppelter Spitze

Trotz des rasanten Wachstums der bilstein group sind wir unseren Ursprüngen treu geblieben: Bis heute ist das Unternehmen familiengeführt. Mittlerweile übernimmt die siebte Inhabergeneration Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmensgruppe. 

1844
1891
1900
1914
1936
1951
1971
1982
2008
2010

1844

Der Unternehmensgründer Ferdinand Daniel Bilstein (1813-1890) .

 

1891

Nach dem Tod von Ferdinand Daniel Bilstein (1890) stirbt nur ein Jahr später auch Sohn Robert Ferdinand. Dessen Witwe Marie Bilstein (1848 – 1924) übernimmt die Geschäftsführung.

 

1900

Eintritt von Hans Carl Ferdinand Bilstein (1878-1947), dem ältesten Sohn von Marie Bilstein

1914

Paul Julius Bilstein (1886-1950) ergänzt die Unternehmensleitung

1936

Einstieg von Ferdinand Hermann Bilstein (1913-1967)

 

1951

Neben Ferdinand Hermann Bilstein ergänzt sein Schwager Arnold Siekermann (1917-1987) die Geschäftsführung

 

1971

Einstieg von Rolf Bilstein (geb. 1943)

 

1982

Einstieg von Dieter Siekermann (geb. 1945) in die Geschäftsführung

 

2008

Karsten Schüßler-Bilstein (geb. 1971) tritt in die Geschäftsführung ein.

 

2010

Jan Siekermann (geb. 1979) komplettiert die neue Doppelspitze des Unternehmens